Fachwerksanierung

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Die Bauweise des Fachwerkhauses war von der Antike bis in das 19. Jahrhundert einer der meist verbreiteten in Mitteleuropa. Ein Vorläufer war das frühgeschichtliche Pfostenhaus.

Das Fachwerkhaus wird durch ein tragendes Gerüst aus Holz, bei dem die Zwischenräume meist aus Holz-Lehm-Verbund oder Ziegelwerk gefüllt ist, hergestellt.

Die Zwischenräume (das Gefach) können mit einem Holzgeflecht mit Lehmbewurf ausgefüllt, mit Back- oder Bruchstein ausgemauert oder mit Lehmbausteinen verbaut und verputzt werden.

Die einzelne Ausführung der Gefache ist meist Regionsabhängig.

Um im Außenbereich Schäden am Fachwerk zu vermeiden, ist beim Verputzen zu beachten, dass der Putz bündig mit dem Holz abschließt oder geringfügig übersteht.

Als Putz sollten nur diffusionsoffene Materialien verarbeitet werden. Putze aus hochhydraulischem Kalk oder sogar Zement beschädigen das Fachwerk.

Bei der Sanierung alter Fachwerkbauten kann man die äußerste Putzschicht der Gefache mit Spezialputzen versehen. Diese enthalten neben Kalksteinmehl noch Zuschläge von gemahlenen Ziegeln, Sand und wenig Zement. Das Gemisch ist ein weicher Putz, der sich bei Temperaturschwankungen dem darunter befindlichen Lehm anpasst.

Jedes Fachwerkhaus ist in seiner Art ein Unikat und muss dementsprechend immer individuell begutachtet werden, um es fachgerecht sanieren zu können.

Wir stehen Ihnen gerne bei Ihrer Sanierung mit unserem Fachwissen als zertifizierte Firma zur Seite.