Wärmedämmverbundsystem & Lüftungsverhalten

 

Einer der häufigsten Fragen, die uns in unserem täglichen Geschäftsleben gestellt werden:

Wie lüfte ich mein Haus nach einer Modernisierung durch energetische Umbaumaßnahme richtig? Dazu muss man das gesamte Objekt individuell und (dennoch) immer von allen Seiten belichten.

  • Was für Umbaumaßnahmen sollen bzw. wurden bereits vorgenommen?
  • Wärmedämmverbundsystem
  • Auf-/Vollsparrendämmung
  • Modernisierung der Heizanlage
  • Isolierverglasung

    Download Flyer als pdf-Datei

    Download Flyer als pdf-Datei

Einzelne Maßnahmen, Teilmaßnahmen oder sogar Vollmaßnahmen. Dies sollte in erster Hinsicht immer berücksichtigt werden.

Folgende Faustregeln sollten für ein richtiges Heiz- und Lüftungsverhältnis beacht werden:

1 – Sorgen Sie immer für eine kontinuierliche Raumtemperatur, auch im Herbst und Frühjahr: Im Wohnzimmer durchschnittlich 20,5 °C, im Bad durchschnittlich 21 – 23 °C, im Schlafzimmer nachts  durchschnittlich 15°C.

2 – Niemals die Heizung bei Abwesenheit ganz abstellen. Ein Wiederaufheizen bis zur Wohlfühltemperatur ist teurer, als eine konstante Raumtemperatur.

3 – Unterschiedlich beheizte Räume – wie in Pkt. 1 genannt – sollten durch Schließen der Innentüren von einander getrennt werden. Ansonsten führt dies zu einem Überschlagen der nicht so stark beheizten Räume. Dies hat zur Folge, dass sich warme Feuchtigkeit, gesättigte Luft an den kälteren Bauteilen in Form von Tauwasserausfall (Schwitzwasser) nieder schlägt. 

4 – Stoßlüften! Um einen richtigen Luftaustausch zu erzielen, ist ein mehrmaliges Stoßlüften unumgänglich. Was bedeutet Stoßlüften: Alle Fenster, wohnungs- bzw. etagenweiße, 5 bis 10 Minuten ganz öffnen. Dies sollte jedoch mindestens 2mal am Tag erfolgen. Am besten morgens und abends. 

5 –  Große Wasserdampfmengen, die durch Baden, Kochen, Bügeln usw. entstehen, sollten durch Schließen des betroffenen Raumes und ganzheitliches Öffnen des Fensters auf kürzestem Weg nach draußen befördert werden. Würde man die Tür nicht schließen, wird sich die warme, feuchte Luft in den anderen Räumen verteilen und sich wie in Pkt. 3 an den kälteren Bauteilen in Form von Tauwasserausfall (Schwitzwasser) nieder schlagen. 

6 – Bei neuen Isolierglasfenstern sollte man häufiger Stoßlüften. Im Durchschnitt 4 bis 5mal am Tag. 

7 – Große Gegenstände, wie Schränke, sollten immer an den Innenwänden stehen. Sollte dies nicht möglich sein, ist ein Abstand zur Wand von ca. 10 jedoch mindestens 5 cm zur Außenwand einzuhalten. 

8 – Wenn Wäsche aufgrund der örtlichen Wohngegebenheiten nur in der Wohnung getrocknet werden kann, sollte dieser Raum mehrmals täglich Stoß gelüftet werden, jedoch niemals Kipp gelüftet. 

Richtiges Lüften:


Mai bis September:

Stoß-/Kipplüften

Oktober bis April:
Regelmäßige Stoßlüftung
Keine Kipplüftung

Dadurch entsteht ein Austausch der Innen- mit der frischen Außenluft, die für eine Entfernung der feuchten Luft in den Räumen sorgt.